Aroha: Wie du mit einem Kriegstanz deinem Körper etwas Gutes tust!

Aroha

Jeder von uns hat bestimmt schon mal den Begriff Zumba gehört. Allerdings gilt heutzutage Aroha als der neue Fitnesstanz für Jedermann. Es handelt sich dabei um ein Ganzkörpertraining im 3/4 Takt. Außerdem werden durch die kontinuierlichen Wechsel von spannungsvollen und entspannenden Elemente Energien in unserem Körper freigesetzt. Damit werden wir nicht nur fitter, sondern steigern auch unser Wohlbefinden.

Das Tolle an den Kursen ist die Tatsache, dass wirklich jeder an ihnen teilnehmen kann. Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob man Vorkenntnisse besitzt oder wie alt man ist. Auch das eigene Fitnesslevel ist unwichtig. Damit können sogar ganz unsportliche Menschen ihren Stress abbauen und schnell etwas Fett verbrennen. Letztendlich stärkt man sein Herz-Kreislauf-System und bessert sein Selbstbewusstsein auf.

Aroha ist ein wahrer Magnet für Kursteilnehmer. Das Konzept ist modern und grenzt sich stark zu bestehenden Fitnesstänzen ab. Die Bewegungen werden bei mäßigem Tempo vollzogen und gehen fließend ineinander über. Daher können die einzelnen Elemente ohne große Anstrengung nach getanzt werden. Der Frustrationspegel bleibt gering und die Motivation erleidet mit der Zeit keinen Schiffbruch.

Was man über das Tanz-Workout alles wissen muss, verraten wir dir in diesem Ratgeber. Dabei gehen wir unter anderen darauf ein, wie bei Aroha mentale und physische Elemente miteinander kombiniert werden. Zudem gehen wir darauf ein, was bei einem regelmäßigen Training mit deinem Körper passiert. Das Lesen lohnt sich also.

Was macht Aroha so einzigartig?

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  • Aroha ist ein Gesundheitskurs mit Fokus auf Ausdauer und dem eigenen Wohlbefinden. Die Schrittfolgen und Armbewegungen werden zu Musik im 3/4 Takt ausgeführt.
  • Die Bewegungsabläufe entstammen den alten Kampfkünsten Kung Fu und Tai Chi. Auch der Kriegstanz der Maori aus Neuseeland hat einen Teil der Bewegungen beigesteuert.
  • Das Trainingsprogramm ist ein guter Ausgleich zum Alltag. Es setzt nämlich Glückshormone frei und festigt Gefäße, Bauch, Peine, Po, Arme und Rumpf. Darüber hinaus stärkt es das Herz-Kreislauf-System und fördert die Belastbarkeit.
  • Man kann Aroha allein oder im Fitnessstudio um die Ecke trainieren. Beide Varianten haben ihren eigenen Reiz und sorgen dafür, dass der Gesundheitstanz immer beliebter wird.
  • Der Gesundheitskurs für Körper, Geist und Seele eignet sich für jedes Alter, jedes Fitnesslevel und macht auch Sportmuffeln Spaß. Weiterhin kann man das Programm auch als Übergewichtiger oder mit leichten Gelenk- und Rückbeschwerden absolvieren.
Gut zu wissen:
Aroha ist ein waschechtes Ganzkörper-Workout. Man steigert nicht nur seine Fitness-Werte, sondern macht Geist und Seele fit. Schließlich werden schlechte Energien freigesetzt, das Selbstbewusstsein gestärkt und das Wohlbefinden verbessert. Wir persönlich sind ein großer Fan des Konzepts.

Wie läuft ein Aroha-Kurs ab?

Das Fitnessprogramm hat sich den traditionellen Kriegstanz der neuseeländischen Ureinwohner zum Vorbild genommen. Die Rede ist vom sogenannten Haka der Maori-Krieger. Um den Kurs noch weiter zu verbessern, wurden Elemente aus den asiatischen Kampfkünsten aufgenommen. So gibt es Techniken aus dem Kung Fu sowie dem Thai Chi. Letzteres kennen hierzulande viele unter dem Begriff Schattenboxen.

Nach all den Bemühungen ist ein Kurs entstanden, indem man die Schlag- und Trittelemente des Kung Fu findet. Natürlich wird während des Kurses nur in die Luft geschlagen oder getreten. Weiterhin ist der Thai Chi Einfluss nicht zu übersehen. So gib es einen kontinuierlichen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Auch variiert das Tempo der Techniken von langsam bis schnell.

Ziel ist es die innere Energie zu entdecken und schließlich auch zu nutzen. Losgelassen werden Stress und Aggressionen dann während den ausdrucksstarken Bewegungen des alten Kriegstanzes. Das Ganze hört sich jetzt komplizierter an als es ist. Die Bewegungen sind simpel und können schnell nach getanzt werden. Der Effektivität tut die Einfachheit der Techniken aber keinerlei Abbruch.

Gut zu wissen:
Nicht jeder ist Mitglied in einem Fitnessstudio oder hat die Möglichkeit, einen Vor-Ort-Kurs zu absolvieren. Daher kann man Aroha auch als Hometraining ausüben. Der Erfinder Bernhard Jakszt und sein Team haben dafür extra eine DVD auf den Markt gebracht. So kann man einmal in das Training hineinschnuppern oder es dauerhaft vor dem heimischen Fernseher zelebrieren.

Wie funktioniert Aroha-Fitness?

In dem meist einstündigen Workouts wird zu einer Musik im 3/4 Takt getanzt. Die komplette Prozedur hat damit Ähnlichkeiten mit Aerobic Programmen wie zum Beispiel Zumba. Durch die vielen Wiederholungen werden große Muskelgruppen beansprucht. Damit wird man ausdauernder und kräftiger.

Aufgrund des häufigen Beugens und Streckens tut man seinen Oberschenkeln, dem Po sowie dem Bauch etwas Gutes. Aber auch die Arme werden ordentlich beansprucht. Aufgrund dessen wird die Oberarm- und Schultermuskulatur gestärkt. Aber keine Sorge! Die Intensität ist noch im überschaubaren Rahmen. Trotzdem soll man bis zu 800 Kalorien in der Stunde verbrennen.

Im Großen und Ganzen eignet sich Aroha für wirklich jeden Interessenten. Man muss nämlich weder besonders fit noch jung sein, um die verschiedenen Elemente nach tanzen zu können. Auch unsportliche Menschen haben ihren Spaß beim Fitnesstanz. Nicht zuletzt, da alle Übungen gelenkschonend sind und man keinerlei Vorkenntnisse braucht. Wer Aroha einmal ausprobiert hat, wird ein neues Körper- und Lebensgefühl entdecken.

Gut zu wissen:
Das Programm mit seinen Kampfkunstübungen verbessert die eigene Balance. Zudem wird die Koordination besser und man baut Muskelverspannungen ab. Und die Bewegungsmuster verbrennen ordentlich fett. Man wird also schlanker und definierter.

Unser FAQ zum Abschluss des Ratgebers:

FAQ

Aroha Fitness ist ein vielseitiges und spannendes Workout für Körper und Seele. Daher nehmen immer mehr Anbieter den an den Kriegstanz der Maori angelegten Kurs in ihr Programm auf. Dies ist auch der Grund, warum uns immer mehr Leute mit Fragen zu diesem Ganzkörper-Training bombardieren. Die logische Konsequenz war die Erstellung eines passenden FAQ:

Was heißt Aroha übersetzt?

Das Wort stammt aus der Sprache der Maori. Die neuseeländischen Krieger würden es ins Deutsche mit „Liebe“ übersetzen. Damit wird Bezug auf die lange und umfangreiche Entwicklung des Programms von Bernhard Jakszt genommen.

Er hat den Gesundheitstanz nicht nur selbst entwickelt, sondern auch Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler ins Boot geholt. In die Konzeption floss also eine ganze Menge Liebe. Natürlich übt man solch einen Gesundheitskurs auch aus, weil man seinen Körper respektiert und liebt. Das sollte klar sein.

Was macht Aroha so besonders?

Bekannt ist das Ganzkörpertraining dafür, dass man auch etwas für Geist und Seele tut. So sammelt man wieder Kraft für den stressigen Alltag, in dem man seinem Wohlbefinden etwas Gutes tut. Bei diesem Gesundheitskurs steht also nicht nur der Trainingsaspekt im Mittelpunkt. Es sollen auch Anspannungen, Aggressionen und Stress abgebaut werden.

Gibt es ähnliche Programme?

Ja. Da wäre einmal die Fitness-Sportart Tae Bo vom bekannten amerikanischen Kampfsportler Billy Blanks. Auch hier führt man zu lauter Musik kampfsportähnliche Bewegungen aus. Im Gegensatz zum Aroha Fitness handelt es sich hier aber um Tritte und Schläge, die stark an Kickboxen und Karate erinnern.

Relativ ähnlich ist das Programm Sensual Fighting, das meist unter der Abkürzung Sen Fi beworben wird. Auch hier werden die Bewegungen zu Musik in einem 3/4 Takt vollzogen. Hieran erkennt man bereits die Parallelen. Allerdings ist das Repertoire vielseitiger. So werden Techniken aus dem Kung Fu, Wing Tsun, Karate, Tai Chi, Qi Gong und Boxen genutzt.

Wie wird man Aroha-Kursleiter?

Nicht jeder darf einen solchen Kurs halten. Man muss eine mehrtägige Ausbildung absolvieren. Dafür muss die Aroha Academy besuchen oder eine Inhouse-Schulung buchen. Dann wird man in diversen Bereichen von den erfahrenen Lehrern ausgebildet. Nur so kann der Kurs im eigenen Fitnessstudio langfristig beliebt sein und seine Mitgliederzahl steigern.

Über Timo Meyer, Judoka (1. Dan) 29 Artikel
Er ist seit mehreren Jahren begeisterter Judoka und verfügt über ein breit gefächertes Fachwissen in Sachen Kampfkünste und Kampfsport. Als Experte schreibt er hier über alle möglichen Themen rund um Kampfsport. Sein Motto lautet: Man kann dir den Weg weisen, doch gehen musst du ihn selbst.