Die Top 5 Selbstschutzmittel, damit du dich im Ernstfall schützen kannst!

Selbstschutzmittel

Wer sich erfolgreich vor Angriffen schützen möchte, kann nicht nur auf seine körperlichen Abwehrtechniken setzen. Das Mitführen eines geeigneten Selbstschutzmittels sollte daher selbstverständlich sein.

Doch welche Selbstschutzmittel exisistieren überhaupt, wo liegen die jeweiligen Vor- als auch Nachteile und welches Mittel empfehlen wir? Das sind nur einige der Fragen, denen wir im Folgenden auf den Grund gehen.

Machen Selbstschutzmittel Sinn?

Selbstverteidigungskurs-FAQ

Die Angst geht um. Die Menschen in Deutschland sind verunsichert und wollen sich gegen Raubüberfälle, Attacken und Gewalt an öffentlichen Plätzen schützen. Viele gehen sogar so weit und stellen den Staatsschutz in Frage. Der Handel mit Selbstschutzmitteln boomt also.

Doch macht das Mitführen eines Selbstschutzmittel den Unterschied in einer Notlage? Ja, das tut es. Sei es um sich im Ernstfall wirklich zu verteidigen, Gewalttäter abzuschrecken oder um Abends wieder ohne Bauchschmerzen das Haus verlassen zu können.

Wer sich die Mühe macht und den Aufwand nicht scheut, noch zusätzlich einen guten Selbstverteidigungskurs zu besuchen, kann in Zukunft unbesorgt durch die Straßen gehen. Aber auch nur das Mitführen einer passenden Selbstschutzwaffe, kann schon viele schlimme Dinge verhindern.

Unsere Top 5 Selbstschutzmittel für Jedermann:

Die Zahl an Gadgets für den Eigenschutz ist inzwischen riesig geworden. Wer sich zum ersten mal mit dem Thema beschäftigt, verliert schnell den Überblick. Zudem gibt es weit mehr als nur ein kleines Pfefferspray für die Abwehr von Attacken. Die besten Mittel stellen wir dir nun vor.

Pfefferspraypistole – effektiv & günstig:

Pfefferpistole

Normale Pfeffersprays sind schon eine effektive Waffe. Allerdings schrecken sie viele Gewalttäter in der heutigen Zeit nicht mehr ab. Auch ist die Reichweite im Vergleich zu einer Pfefferpistole geringer und zu allem Überfluss sind viele angebotene Sprays von schlechter Qualität.

Wer etwas mehr Geld in den Schutz seines Leben oder seiner Gesundheit investieren möchte, sollte sich die kleinen Pfefferspray-Pistolen auf jeden Fall genauer ansehen. Sie überzeugen mit einem einfachen Handling, sorgen in der Regel für keine bleibenden Schäden und schrecken Angreifer wirklich ab.

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Das hört sich doch schon mal gut an. Außerdem spart man im Vergleich zu Schreckschusswaffen eine Menge Geld. Sei es direkt beim Kaufpreis als auch bei der Munition. Zudem ist die Reichweite um ein Vielfaches höher und durch den Strahl sind Pfefferpistolen nicht so windanfällig wie Schreckschusswaffen.

Zum Abschluss seien noch ein paar Worte zur Wirkungsweise gesagt. In den integrierten Patronen ist der Wirkstoff Capsaicin enthalten. Dieser sorgt beim Auftreffen für eine Entzündungsreaktion auf der Haut und Schleimhaut. So werden Angreifer sofort außer Gefecht gesetzt. Eine Pfefferpistole ist also ein optimale Selbstschutzmittel.

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • geringes Verletzungsrisiko

Nachteile:

  • kann mit echter Waffe verwechselt werden und so zu unangenehmen Situationen mit der Polizei oder unbeteiligten Zeugen führen

Taschenalarm – Das Selbstschutzmittel für Kinder und Frauen:

Taschenalarm

Du möchtest nicht mit einer Waffe herumlaufen, denn du würdest im Ernstfall sowieso keinen Gebrauch von ihr machen? Kein Problem, auch für dich haben wir das optimale Selbstschutzmittel. Die Rede ist von einem Schrillalarm.

Außerdem eignet sich dieser auch optimal zur Selbstverteidigung für Kinder. Auch für Senioren sind die kleinen Taschenalarme eine gute Wahl. Wie die beiden Namen schon verraten, führt man das Gadget in der Tasche mit und bei Bedarf wird der laute und sirenenartige Schrillton aktiviert.

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Viele Angreifer schreckt dieses kleine Gadget ab. Außerdem bekommt man es breits für kleines Geld und oft schon im Drogeriemarkt um die Ecke. Der Vollständigkeit halber sei aber gesagt, dass ein Schrillalarm nicht immer funktioniert.

Entschließt sich der Angreifer dazu in den Kampf über zu gehen, hast du ein Problem. Daher sollte der kleine Personal Alarm immer mit einem Selbstschutzmittel kombiniert werden. Denn sicher ist sicher.

Vorteile:

  • kinderleichte Bedienung
  • gut geeignet für Senioren und Kinder
  • klein & handlich

Nachteile:

  • basiert ausschließlich auf Abschreckung und Aufmerksamkeit
  • sollte mit zusätzlicher Selbstverteidigungswaffe kombiniert werden

Kubotan – Der Schlüsselanhänger für den Notfall:

Kubotan-Anwendung

Hierbei handelt es sich um einen kleinen Stab, der meist aus Metall hergestellt wurde. Von der Form und Größe ähnelt dieses Selbstschutzmittel einen handelsüblichen Kugelschreiber. Dies ist auch der Grund, warum man schließlich beide Produkte miteinander kombiniert hat.

Herausgekommen ist dadurch der Tactical Pen. Ein spezieller Kugelschreiber, der stabil genug ist um auch als Kubotan eingesetzt zu werden. Der Clou an der Sache ist, dass man den Tactical Pen nicht auf den ersten Blick erkennt.

Man kann ihn also ganz unauffällig mitführen und ist so für den Ernstfall immer gewappnet. Allerdings handelt es sich hier um eine reine Nahkampfwaffe, die regelmäßige Übung erfordert. Beherrscht man den Umgang aber erst einmal, kann man sich mit diesem kleinen Helferlein sehr gut vor Übergriffen schützen.

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Doch wie funktioniert ein Kubotan jetzt eigentlich? Eine gute Frage, deren Beantwortung relativ einfach ist. Mithilfe der Spitze wird versucht einen Nerven- oder Vitalpunkt des Angreifers zu treffen. Der Schmerzimpuls gerade an diesen Stellen ist so riesig, dass dieser von seiner Attacke ablassen sollte.

Wer ein effektives Selbstschutzmittel sucht, das man am Schlüsselbund mit sich führen kann, der ist beim Kubotan genau richtig aufgehoben. Möchte man sein Abwehrmittel lieber verdeckt tragen, ist der Tactical Pen die bessere Wahl. Wird dieser in der Brusttasche mitgeführt, ist er nicht nur als Kugelschreiber praktisch, sondern in einer Notlage sofort einsatzbereit.

Vorteile:

  • klein & handlich
  • kann verdeckt eingesetzt werden

Nachteile:

  • regelmäßiges Training notwendig
  • direkter Kontakt zum Angreifer benötigt

Pfefferspray – Der Klassiker schlecht hin:

Pfefferspray-im-einsatz

Inzwischen kann man wohl getrost sagen, dass fast jeder die kleinen Sprays kennt. Sie sind in allen nur erdenklichen Medien durch diskutiert worden. Daher gibt es zu ihnen gar nicht allzu viel zu sagen.

Wer einen Angreifer mit Pfefferspray in die Flucht schlägt, setzt auf den Wirkstoff Capsaicin. Dieser sorgt direkt nach dem Auftreffen für eine Enzündungsreaktion in den Augen, der Haut und den Atemwegen.

Damit das Zielen und Treffen auch erfolgreich gelingt, gibt es verschiedene Sprühformen auf dem Markt. Empfehlenswert ist dabei die Gel-Variante. Sie ist kaum windanfällig, kann in geschlossenen Räumen eingesetzt werden und bietet die stärkste Wirksamkeit. Außerdem ist die Reichweite sehr hoch.

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Wer Angst davor hat, dass er seinen Angreifer im Falle der Fälle nicht trifft, sollte sich lieber den Pfeffersprays mit Sprühnebel zuwenden. Hier muss man nicht zwangsläufig einen Treffer im Gesicht oder Oberkörper schaffen um die Wirkung zu entfalten. Kling eigentlich ganz gut, oder?

Leider ist der Sprühnebel ser windanfällig und die Reichweite eher gering. Dafür kann man auch mehre Angreifer schnell ausschalten. Beide Varianten haben also ihre Vor- als auch Nachteile. Uns persönlich sagt Pfeffergel aber besser zu.

Für die Verwendung von Pfeffersprays sprechen viele Punkte wie die einfache Handhabung und das geringe Verletzungsrisiko. Allerdings schreckt das Ziehen eines Sprays zum Selbstschutz die meisten Angreifer nicht mehr ab. Dies sollte man auf alle Fälle wissen.

Nichts desto trotz ist auch Pfefferspray ein empfelenswertes Selbstschutzmittel. Nicht zuletzt aufgrund des kleinen Preises und der Tatsache, dass man es oft schon im Markt um die Ecke erwerben kann.

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • geringes Verletzungsrisiko

Nachteile:

  • schreckt potenzielle Angreifer kaum noch ab

Selbstverteidigungskurs – Das beste Selbstschmutzmittel?

Selbstverteidigungskurs-beitrag

Eigentlich könnten wir hier noch ein füntes Selbstschutzmittel vorstellen und und das war es dann. Allerdings sind die obigen vier Möglichkeiten mehr als ausreichend. Außerdem ist uns Transparenz sehr wichtig und daher möchten wir auf ein großes Problem mit den ganzen Selbstschutzmitteln hinweisen:

Du musst sie immer dabei haben. Außerdem natürlich auch griffbereit und der Umgang muss wirklich sitzen. Alles Punkte, die logisch wirken, aber oft nicht erfüllt werden. Manchmal hat man keine Lust noch schnell die Pfefferspraypistole zu holen um mit dem Hund eine Runde um den Block zu gehen.

Oft verschwindet das kleine Spray in den Untiefen einer Damenhandtasche oder steckt in der Tasche der falschen Jacke. Unter Stress kann es auch schwierig werden den Kubotan samt Schlüsseln aus der Hosentasche zu befördern.

Daher ist das beste Selbstschutzmittel der Besuch eines Selbstverteidigungskurs. Die dort gelernten Techniken kann man im Notfall immer anwenden, ganz egal ob mit oder ohne Waffe. Zudem fühlt man sich sicherer und hat gelernt wie man Situationen erfolgreich deeskalieren kann.

Unser Fazit:

Wer sich näher mit dem Thema Selbstschutzmittel auseinander setzt, wird über kurz oder lang zum Entschluss zu kommen, einen guten SV-Kurs zu besuchen oder sich online weiter fortzubilden. Und dann bist du hier genau richtig. Schmökere doch einfach mal ein bisschen auf unserer Webseite.

Über Fabian Wüst, Coach & Berufswaffenträger 51 Artikel
Er ist erfolgreicher Trainer in Sachen Selbstverteidigung und sammelte wichtige Erfahrungen als Geldtransporterfahrer, Bahnschutzmitarbeiter und Objektschützer für das Militär. Auf dieser Webseite teilt er sein erlangtes Know How mit dir. Sein Motto lautet: Schütze Dich und Deine Liebsten.