Selbstverteidigung für Frauen: Rechtslage, Waffen & Techniken

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Übergriffe auf Frauen und unangebrachte Belästigungen in der Bahn sind schon lange keine Seltenheit mehr. Auch Berichte von Vergewaltigungen und häuslichen Übergriffen kursieren regelmäßig in der Presse.

Allerdings hat sich im Laufe der Zeit dabei eine Sache stark gewandelt. Die Rede ist von der Einstellung der Frauen. Sie wollen sich wehren können und tun dies auch im Falle der Fälle.

In diesem umfangreichen Guide geben wir mehr als Tipps zum Thema Selbstverteidigung für Frauen. Wir fangen bei den Grundlagen wie Prävention und Erkennen von gefährlichen Situationen an und erklären danach Abwehr-Techniken und auch das Thema Kampfsportarten kommt nicht zu kurz.

Welche Frau oder welches Mädchen sich nach diesem XXXL-Artikel nicht effektiv gegen Angreifer verteidigen kann, hat den Beitrag definitiv nicht mal bis zur Hälfe gelesen. So viel sei an dieser Stelle schon einmal versprochen!

Ist Selbstverteidigung für Frauen legal?

Diese Frage lässt sich schnell und einfach beantworten: Jede Frau darf sich im Rahmen der Notwehr nach § 32 StGB gegen einen rechtswidrigen und gegenwärtigen Angriff verteidigen.

Das bedeutet aber nicht, dass man sich an keine Grundsätze halten muss. So musst du den Angriff angemessen von dir abwenden. Die Verhätlnismäßigkeit der Mittel spielt also eine Rolle.

Gut zu wissen:

Es gibt noch eine paar weitere Paragraphen (Notwehrexzess, Putativnotwehr…), die in diesem Zusammenhang Verwendung finden können. Da wir hier keine Rechtsberatung anbieten, kontaktierst du für mehr Infos oder eine generelle Beratung bitte den Anwalt deines Vertrauens.

Selbstverteidigungswaffen für Frauen:

Wer sich effektiv und mit wenig Know How erfolgreich verteidigen möchte, sollte sich mit dem Thema Waffen auseinander setzen. Welche hiervon im Rahmen der Selbstverteidigung gut eingesetzt werden können, worin die Vor- und Nachteile liegen und welche Waffe für Frauen eher ungeeignet ist, erfährst du nun.

Pfefferspray – Der Klassiker schlecht hin:

Pfefferspray-im-einsatz

Hier kann man wohl vom Klassiker unter den Waffen sprechen, wenn es um Selbstverteidigung für Frauen geht. Fast jeder Bürger in Deutschland kennt die kleinen Sprays.

Sie gibt es in diversen Varianten als auch Größen. Für Frauen empfehlen sich Abwehrsprays mit einem Inhalt von mindestens 50 ml.

Als Strahl empfiehlt sich Pfeffergel, da es prinzipiell auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden kann. Empfehlenswert ist so eine Verwendung allerdings nicht!

Aber auch der Sprühstrahl oder Sprühnebel können verwendet werden. Beide Varianten eignen sich gut zum Verteidigen gegen größere Gruppen. Letztere Ausführung, der Sprühnebel ist aber sehr windempfindlich und im Grundsatz schon veraltet.

Von uns bekommt das Pfefferspray eine Empfehlung, nicht zuletzt aufgrund der abschreckenden Wirkung und der Effizienz bei der Verteidigung gegen mehrere Angreifer.

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • geringes Verletzungsrisiko
  • sehr günstig

Nachteile:

  • kaum einsatzfähig in geschlossenen Räumen

Pfefferpistole – Wenn es etwas Bums haben darf:

Pfefferpistole

Pfefferpistolen haben die Schreckschusswaffen samt Pfeffer-/CS-Gas-Munition fast vollständig vom Markt verdrängt. Sie sind tendenziell günstiger und einfacher in der Handhabung.

Meist ist die Reichweite besser und die Waffen sind oft deutlich kleiner als herkömmliche Modelle aus dem Schreckschusswaffen-Bereich. Allerdings gibt es auch hier ein paar Nachteile, die gerne unter den Tisch gekehrt werden.

Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass umstehende Passanten/Zeugen oder auch die ankommende Polizei die Pfefferpistole für eine echte Schusswaffe halten könnten.

Außerdem können sich Notwehr-Situationen durch das Zeigen einer Waffe enorm zuspitzen oder gar völlig eskalieren. Nicht selten greifen umstehende Menschen aufgrund der gezogenen Pfefferpistole in das Geschehen ein und wollen einen entwaffnen.

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • geringes Verletzungsrisiko

Nachteile:

  • kann mit echter Waffe verwechselt werden und so zu unangenehmen Situationen mit der Polizei oder unbeteiligten Zeugen führen

Elektroschocker – Wenn schocken dein Stil ist:

Elektroschocker

Inzwischen gibt es in Deutschland eine Vielzahl von zugelassenen Elektroschockern am Markt. Die Verkaufszahlen steigen ebenfalls seit einigen Jahren konstant an.

Wir sind allerdings kein großer Freund dieser Waffe. Gerade für Frauen empfinden wir die teuren Schocker als ungeeignet. So sind die „Schocks“ relativ schwach und funktionieren nur an Stellen mit frei zugägnlicher Haut.

Diese gilt es im Kampf zu finden und schließlich auch noch zu treffen. Dafür muss man den Nahkampf mit einem Angreifer eingehen. Ein viel zu hohes Risiko und außerdem aufgrund der geringen Kraft ein sehr schwieriges Unterfangen für Frauen.

Von uns bekommt der Elektroschocker daher keine Empfehlung im Rahmen der Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen!

Vorteile:

  • wirken sehr abschreckend
  • Angreifer kann außer Gefecht gesetzt werden

Nachteile:

  • regelmäßiges Training notwendig
  • hier zugelassene Modelle sind relativ schwach
  • Anwendung nur möglich bei direktem Kontakt mit dem Angreifer

Kubotan – Der Filigrane:

Kubotan-Anwendung

Dieses Hilfsmittel wird seit einigen Jahren immer beliebter in der Selbstverteidigung für Frauen. Das hat gleich mehrere Gründe.

So kann man mit dem unscheinbar wirkenden Stab einen Angreifer im Nahkampf erfolgreich bearbeiten und aufgrund der kleinen Größe hat man seine Waffe immer dabei.

Zudem kann das Gadget als Schlagverstärker oder zur Ausführung von Drucktechniken eingesetzt werden. Unser Kubotan-Ratgeber liefert noch mehr wichtiges Hintergrundwissen zum Selbstverteidigungsstift.

Vorteile:

  • sehr günstig
  • klein & handlich
  • kann verdeckt eingesetzt werden

Nachteile:

  • regelmäßiges Training notwendig
  • direkter Kontakt zum Angreifer benötigt

Taschenalarm – Nicht attackieren, sondern abschrecken:

Schrillalarm

Wem Waffen nicht liegen oder wer einfach keine Gewalt bei der Selbstverteidigung anwenden möchte, sollte sich mit den kleinen Schrillalarmen auseinander setzen.

Sie lassen sich einfach bedienen, verscheuchen die meisten Angreifer und machen andere Menschen auf dich aufmerksam. Natürlich bringen die kleinen Taschenalarme beim Joggen im tiefsten Wald eher weniger und nicht jeder Angreifer lässt von seinem Angriff ab.

Aufgrund dessen sollte man sich zumindest mit ein paar Abwehrtechniken für den Notfall auseinander gesetzt haben. Sicher ist sicher. Es geht schließlich um deine Gesundheit und dein Leben!

Vorteile:

  • kinderleichte Bedienung
  • kann den Angreifer verscheuchen
  • klein & handlich

Nachteile:

  • basiert ausschließlich auf Abschreckung und Aufmerksamkeit
  • sollte mit zusätzlicher Selbstverteidigungswaffe kombiniert werden

Grundsätze der Selbstverteidigung für Frauen:

Selbstverteidigung-Fehler

Bevor wir uns mit Techniken zur Abwehr von Angriffen auseinander setzen können, sollten wir uns erst einmal mit den Grundsätzen der waffenlosen Selbstverteidigung auseinander setzen.

Prävention – Gefahren frühzeitig erkennen:

Hier handelt es sich um den wichtigsten Punkt im Rahmen der Selbstverteidigung für Frauen. Du solltest immer auf dein Umfeld achten um von einem Angriff nicht plötzlich überrascht zu werden.

Das heißt, dass du nicht dauernd auf dein Smartphone starrst und auch keine Musik über die Kopfhörer anhörst.

Natürlich schadet es auch nicht, wenn man von Zeit zu Zeit seinen Blick schweifen lässt und auf ungewöhnliche Verhaltensweisen achtet. Denn merke dir immer eines: Alles ist besser als wirklich kämpfen zu müssen!

Selbstbehauptung – Durchsetzen sollte man sich können:

Die wichtigste Voraussetzung in der Selbstverteidigung für Frauen ist nicht etwa das Gewicht, die eigene Kraft, sondern der Wille sich zu wehren. Und diesen gilt es zu trainieren.

Frauen fallen oft in eine Art Schockstarre, sobald es darum geht die eigene Stärke demonstrieren zu müssen. Daher sollte man einmal vor dem Spiegel trainieren wie man einen potenziellen Angreifer mit lauter und bestimmter Körperhaltung abweist. Wer das kann, entgeht vielen brennzligen Situationen ohne Kampf.

Außerdem fällt es dir mit einem selbstbewussten Auftreten um Einiges leichter, dem Gegenüber Grenzen aufzuzeigen. Und das nur verbal, ganz ohne körperliche Auseinandersetzung.

Außerdem suchen Täter Oper und keine (ebenwürdigen) Gegner. Zeigst du mit deinem Verhalten, dass du dir nicht alles gefallen lässt, vermeidest du viele gefährliche Situationen von vornherein.

Sollte es trotzdem zum Fall der Fälle kommen, hilft dir dein Selbstbewusstsein bei der Auseinandersetzung. Du kannst aus deinem Vertrauen einen enormen Kampfgeist erwachen lassen.

Deeskalation – Drohende Konflikte vermeiden:

Aller Selbstbehauptung zum Trotz sollte man auch versuchen eine Situation durch die Anwendung von Deeskalationsmethoden zu entschärfen. Nicht immer funktioniert Stärke zeigen als alleiniges Allheilmittel.

Versuche dich in deinen Gegenüber hinein zu versetzen. Warum macht er das und worin könnten seine Beweggründe liegen? Frag dich dann selbst, ob du diese Erkenntnisse nutzen kannst um die Situationen mit Worten zu klären.

Denke aber bitte stets daran, dass sich nicht immer alles mit Worten klären lässt. Auch während du noch versuchst die angespannte Lage zu deeskalieren, kann dein Gegenüber bereits unvermittelt angreifen. Rechne immer mit einem Angriff!

Aufmerksamkeit schaffen – Wie es der Profi macht:

Sollten alle bis hier her vorgestellten Mitel nichts gebracht haben und der Angriff unmittelbar bevorstehen, kannst du nur noch eine Sache ausprobieren.

Sorge für Aufmerksamkeit um jeden Preis. Mach mit lautem Schreien auf deine Lage aufmerksam. Benutze starke Triggerwörter wie Feuer und nicht etwa Hilfe.

Spreche zudem gezielt Leute an. Gehe dafür wie folgt vor: Sie in der blauen Jacke, rufen Sie sofort die Polizei. Du mit dem gelben Shirt, hilf mir bitte!

Gut zu wissen:

Solange sich dir noch die Möglichkeit bietet davon zu rennen, dann nutze diese auch. So gehst du kein Risiko einer Verletzung oder einer rechtlichen Auseinandersetzung ein. Und das ist nicht peinlich, sondern zeigt von großem Intellekt.

Selbstverteidigung für Frauen – Tipps und Techniken:

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Manchmal hilft nur ein gezielter Tritt in den Unterleib.

Lässt sich der Kampf nicht mehr vermeiden und du hast auch keine Waffe zur Selbstverteidigung dabei, musst du nun mit deinen bloßen Händen kämpfen. Doch wie geht das und worauf gilt es gerade als Frau zu achten? Unsere Tipps helfen dir bei der Selbstverteidigung für Frauen.

Tipp Nr. 1 – Sicherer Stand:

Damit du nicht einfach umgeschubst wirst und damit du bei Angriffen das Gleichgewicht behalten kannst, solltest du die Füße schulterbreit aufstellen und das Gewicht gleichmäßig auf beiden Beinen verteilen.

Als Frau sollte man Stürze auf den Boden immer vermeiden. Einerseits weil sie ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringen und andererseits weil es sich am Boden als Frau wirklich sehr schlecht kämpft.

Das geringe Gewicht und die kaum vorhandene Kraft machen eine erfolgreiche Selbstverteidigung am Boden so gut wie unmöglich.

Außerdem signalisiert ein fester Stand, dass du bereit bist dich zu wehren. Wenn du jetzt noch eine gute Mimik und Gestik an den Start legst, sinkt die Wahrscheinlichkeit angegriffen zu werden. Schließlich suchen Täter immer Opfer und keine kampfbereiten Frauen!

Tipp Nr. 2 – Gestik, Mimik & Körpersprache:

Gehen wir nun genauer auf die Körpersprache ein und worauf es zu achten gibt. Richte deinen Oberkörper und Kopf immer gerade auf. Achte drauf die Schultern nach unten zu drücken um keine unnötige Angst zu zeigen.

Mach ein ernstes Gesicht und fixiere deinen Gegenüber mit dem Augen am Oberkörper. So weiß der potenzielle Angreifer, dass du dich wehren wirst. Und wie oben bereits geschrieben, suchen sich Täter Opfer. Und du bist keines!

Tipp Nr. 3 – Hände und Arme vor den Körper:

Um den Angreifer Stopp signalisieren zu können und um sich korrekt verteidigen zu können, muss du deine Arme oben halten. Sollten sich nun noch Gegenstände in den Händen befinden, dann lasse sie fallen.

Sollten sie zur Selbstverteidigung für Frauen aber nützlich sein, werden sie nicht fallen gelassen. Nützlich heißt aber auch, dass du sie wirklich einsetzen kannst und das auch willst.

Ein Regenschirm ist überaus praktisch um sich zu verteidigen, nutzt dir aber nichts, wenn du mit ihm nicht zu schlagen möchtest. In so einem Fall ist es besser ihn einfach fallen oder noch besser ihn weg zu werfen. Der Angreifer soll ihn nämlich auch nicht als Waffe nutzen können.

Tipp Nr. 4 – Sammle deine Kräfte und nutze sie:

Sobald du in körperliche Bedrängnis gerätst, solltest du all dein Wissen und deine gelernten Fähigkeiten abrufen. Vertraue auf deinen Instinkt und wende im Rahmen der Notwehr Gewalt an um den Angrif auf dich ab zu wenden.

Zögere nicht lange, sondern tue etwas. Lass deinem Gegener keine Zeit für Angriffe, sondern verschaffe dir Zeit indem du dich verteidigst. Und verfalle nicht in einen minutenlangen Kampf, sondern nutze einen günstigen Moment um davon zu rennen.

Tipp Nr. 5 – Konzentriere dich auf empfindliche Ziele:

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Der Unterleib des Mannes ist ein effektives Ziel.

Für einen gezielten und sehr effektiven Angriffe lohnen sich schmerzempfindliche Punkte des Angreifers. So kannst du zum Beispiel mit deinen Daumen in die Augen des Angreifers stechen.

Auch die Ohren des Täters sind ein gutes Ziel im Rahmen der Selbstverteidigung für Frauen. Ziehe so stark wie möglich an ihnen in Richtung Boden.

Auch ein Schlag mit der flachen Hand kann sinnvoll sein. Allerdings kann hierbei das Trommelfell platzen. Nutze diese Variante nur, wenn es keinen anderen Ausweg gibt.

Tipp Nr. 6 – Nutze deine langen Fingernägel:

Viele Leute predigen immer wieder, dass lange Fingernägel hinderlich für die Selbstverteidigung sind. Prinzipiell ist das auch richtig. Allerdings kann man sie auch sehr gut zum Kratzen einsetzen.

Bearbeite die Arme, die Hände oder das Gesicht des Angreifers um Zeit für eine Flucht generieren zu können. Wenn dies nicht klappt, dann nutze sie als Ablenkung, damit du ih ordentlich zwischen die Beine treten kannst. Jetzt solltest du Zeit für die Flucht haben.

Tipp Nr. 7 – Nutze Alltagsgegenstände um dich zu wehren:

Um deine Kraft bei einem Schlag verstärken zu können, brauchst du keinen Schlagstock oder Baseballschläger. Oft tut es schon die Handtasche, der Regenschirm oder die Einkaufstüte.

Verwende diese Alltagsgegenstände um den Angreifer attackieren zu können. Konzentriere dich auch hier auf empfindliche Stellen wie zum Beispiel die Genitalien. Nutze auch hier wieder einen günstigen Zeitpunkt aus um erfolgreich flüchten zu können.

Wie lässt sich Selbstverteidigung für Frauen noch erlernen?

Grundsätzlich lässt sich online vieles erlernen, das für die meisten Situationen im Rahmen der Selbsverteidigung für Frauen ausreicht. Allerdings möchte man vielleicht noch mehr wissen wie hie vermittelt wird, den Umgang mit manchen Techniken und Waffen besser beherrschen oder einfach noch breiter aufgestellt sein.

Bücher & DVDS – Das Selbststudium lässt grüßen:

Möchte man sich zuhause und zeitlich flexibel weiter fortbilden, macht das Lesen und Anschauen von DVDs Sinn. Hier bekommt man eine breites Wissensspektrum vermittelt.

Allerdings gibt es keinen Trainer, der einen auf Fehler aufmerksam macht und auch reales Training findet nicht statt. Gerade letzteres ist ein großes Problem. Schattenboxen in einen echten Kampf zu übertragen ist schwierig bis fast unmöglich.

Selbstverteidigungskurse für Frauen:

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Einfacher, aber sehr effektiver Handgelenkshebel.

Wer unter „realen“ Bedingungen“ Selbstverteidigung erlernen möchte oder wem der Umgang mit Gleichgesinnten wichtig ist, sollte sich Gedanken darüber machen einen passenden Kurs zu buchen.

Hier bekommt man meist einfache Techniken verständlich erläutert und kann sie an den anderen Kursteilnehmern ausprobieren. Wer einmalig Zeit aufwenden möchte, ist mit einem Selbstverteidigungskurs für Frauen gut bedient.

Kampfsportarten für Frauen:

Natürlich gibt es zwsichen reiner Selbstverteidigung und Kampfsportarten einen Unterschied. Wer aber regelmäßig und auch günstig trainieren möchte, kommt um das Erlernen einer Kamfpsportart nicht herum.

Das ganze Unterfangen lohnt sich auch. Man bekommt neue Kontakte, verbessert sich durch das regelmäßige Training ständig und das eigene Selbstbewusstsein steigt enorm an. Es gilt lediglich darauf zu achten eine Kampfsportart und keine reine Kampfkunst zu wählen.

Empfehlenswerte Sportarten:

  • Karate
  • Capoeira
  • Wing Chun
  • Tai Chi
  • Taekwondo
  • Judo

Wo passenden Kurs oder Kampfsportanbieter finden?

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Es gibt eine Menge Akademien und Trainer, die ihre Kurse und Kampfsport-Trainings verkaufen wollen. Da ist es gar nicht so einfach die Spreu vom Weizen trennen zu können. Was die Unterschiede ausmacht und wo man passende Anbieter findet, erfährst du nun.

Wo am besten suchen?

Der wohl einfachste Weg ist die Google-Suche. Auch ein Blick ins Branchenbuch der Stadt oder ins Telefonbuch kann sich lohnen. Noch immer haben manche Anbieter keine eigene Webseite.

Auch soziale Medien eignen sich für die Suche. Man erhält hier neben Anbietern auch noch unabhängige Kundenbewertungen. Quasi alles in einer Hand.

Selbst spezielle Portale gibt es heutzutage. Das Finden ist also nicht das Problem. Doch eine Frage bleibt: Welcher Anbieter ist denn nun der Richtige?

Worauf muss man wirklich achten?

Man bekommt überall eine ganze Hülle und Fülle an Informationen zu Kursen und Kampfsportschulen. Für einen Laien ist es nun nicht gerade einfach Unterschiede zwischen den ganzen Anbietern aus zu machen.

Gute Dienstleister erkennt man an qualifizierten Trainern. Denn nicht jeder, der Trainings anbietet kann mit Zertifikaten aufwarten. Auch die durch den BVK (Berufsverband der Kampfsportschulen) ausgegebenen Qualitätssiegel sind ein Indikator für qualitativ gute Anbieter.

Letztendlich sollte man aber auch zu eine gewissen Grad auf seinen Bauch hören. Diplome und Qualitätssiegel alleine sagen nämlich nichts über die Motivation der Trainer und Wertigkeit der Kurse und Trainings aus.

Über Fabian Wüst, Coach & Berufswaffenträger 58 Artikel
Er ist erfolgreicher Trainer in Sachen Selbstverteidigung und sammelte wichtige Erfahrungen als Geldtransporterfahrer, Bahnschutzmitarbeiter und Objektschützer für das Militär. Auf dieser Webseite teilt er sein erlangtes Know How mit dir. Sein Motto lautet: Schütze Dich und Deine Liebsten.