Stabtaschenlampe: 15 Dinge, die man unbedingt vor dem Kauf wissen muss!

Stabtaschenlampe

Solche Taschenlampen mit einer Länge ab 20 cm werden hauptsächlich von Sicherheitsdiensten und der Polizei benutzt. Vielen sagt der Begriff Stabtaschenlampe aber gar nichts. Wirft man allerdings den Firmennamen MagLite in den Raum, erhellen sich die Gesichter vieler Leute schlagartig. Inzwischen gibt es aber weit mehr empfehlenswerte Hersteller und vor allem auch deutlich günstigere Produzenten.

Doch was spricht für die Verwendung von solch überdimensionierten Taschenlampen und kann man sich mit ihnen wirklich vernünftig verteidigen? Dies sind nur einige der Fragen, welche wir in diesem umfangreichen Ratgeber beantworten werden. Da wir selbst seit vielen Jahren auf die Stableuchten schwören, werden wir im Folgenden sozusagen aus den Nähkästchen plaudern.

Alles Wichtige auf einen Blick:
  • Definition: Taschenlampen mit einem Stab von über 20 cm Länge.
  • Stromversorgung: Batterien, Babyzellen, Monozellen & Akku-Packs.
  • Features: Zoomfunktion, Leuchtmodi, Ladestandanzeige, kratzfestes Glas, Blitzlichtfunktion, SOS-Funktion & wasserdichtes Gehäuse.
  • Zubehör: Gürtelschlaufen, Handschlaufen, Warnstabaufsätze, Streuscheibenaufsätze, Wandhalterungen, Glasbrecher-Aufsätze, Gürtelhalterungen & Wegrollsicherungen
  • Hersteller: MagLite, AceBeam, Fenix, LEDLenser, Nitecore, Olight, Surefire, Thrunite & Walther.

Was ist eine Stabtaschenlampe?

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Jede Taschenlampe, die über einen langen Schaft verfügt, lässt sich als Stabtaschenlampe bezeichnen. Charakteristisch für die Modelle ist aber auch die Bauform. So ist der Stab dünner als der Lampenkopf und in ihm befinden sich die Batterien. Je nach Größe und Durchmesser kann es sich dabei um die kleinen AAA-Batterien oder echte Monozellen handeln. Diese kennen bestimmt noch einige Leser aus den Ghettoblastern der 80er Jahre.

Da gerade Taschenlampen mit den Triple-A-Batterien sehr klein sind, werden diese eher nicht unter dem Begriff Stabtaschenlampe vermarktet. Dies ist auch nachvollziehbar. Schließlich meinen die meisten Interessenten damit Taschenlampen von über 20 cm Länge. Erworben werden die klobigen und etwas altbackenen Taschenlampen, nämlich wegen ihrer Zweitfunkion als nützliche Verteidigungshilfe.

Manch einer spricht auch von einem Meinungsverstärker mit erhellender Funktion. Natürlich stimmt dies auch, aber so werden die Taschenlampen in ein falsches Licht gerückt. Ihre Hauptfunkion ist nämlich sehr wohl das Spenden von Licht in der finsteren Nacht. Und das können die Stabtaschenlampen dank ihrer leistungsstarken LEDs auch richtig gut. Zudem sind sie meist stoßfest, wasserdicht und von sehr hochwertiger Qualität.

Dank der vielen Batterien haben sie eine wirklich lange Leuchtdauer. Auch nach einer Verwahrung über mehrere Monate in einem kalten Auto oder feuchten Keller, haben sie noch genügend Power, um mehrere Stunden am Stück zu leuchten. Daher sind sie keine schlechte Wahl als pflegearme Notfallbeleuchtung für Camper oder auch Prepper. Zudem gibt es jede Menge Zubehör, um die Taschenlampen an jeden Einsatzzweck anzupassen.

Gut zu wissen:
In den meisten älteren Modellen befinden sich mehrere hintereinander angebrachte Batteriezellen. Diese sind aber wirklich teuer in der Anschaffung und schwer zu bekommen. Daher werden heutzutage immer mehr Stabtaschenlampen mit Akku-Packs beworben. Als netten Nebeneffekt schonen sie nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt aufgrund ihrer Mehrfachverwendbarkeit.

Wofür werden Stableuchten eingesetzt?

Stableuchte

Meist werden die langen Taschenlampen von Wachleuten oder Polizisten gekauft. Aber auch die Feuerwehr, das THW sowie Rettungssanitäter schwören auf die robusten Leuchten. Dies liegt nicht zuletzt an den verfügbaren Zubehörteilen. So haben sich die sogenannten Glasbrecheraufsätze für das Hinterteil der Lampen als sehr nützlich erwiesen.

Aber auch viele Privatleute kaufen die Lampen für ihre Outdoor-Aktivitäten. Eine gute Figur machen die Lampen beim Urbexing oder im Camper. Aber auch zur nächtlichen Wanderung können sie genutzt werden. Gerade hier wird man aber mit einem Nachteil konfrontiert werden.

Die Rede ist vom hohen Gewicht und den unhandlichen Maßen. Zudem sind noch immer viele Stabtaschenlampen aus Metall gefertigt. Ohne Handschuhe beginnt man schnell an den Fingern zu frieren. Wer seine Taschenlampe aber auch als Schlagwaffe nutzen möchte, wird über diese Nachteile hinweg sehen können.

Für wen die Anschaffung eher weniger Sinn ergibt:

Alle anderen sollten lieber kleine LED-Taschenlampen erwerben. Deren Leuchtkraft ist genauso gut und die Leuchtdauer für die meisten Zwecke vollkommen ausreichend. Zudem kann man die kleinen Lampen in eine Jacken- oder sogar Hosentasche stecken. Die klobigen Stabtaschenlampen hingegen müssen in einem Holster transportiert werden.

Alternativ kann man sie auch von Hand tragen. Beides ist aber wenig komfortabel. Gerade große Stabtaschenlampen schlagen beim schnellen Laufen ordentlich gegen den Oberschenkel. Wer etwas kleiner ist, wird den Lampenkopf beim Laufen in seiner Kniekehle spüren. Hier bietet sich dann ein Tragegurt an.

Wer die Stableuchte eher im Auto oder der Werkstatt braucht, kann über solche Probleme hinweg sehen. Hier ist der lange Griff ein klarer Vorteil. Für fast alle Stableuchten bekommt man nämlich Griff-Halterungen, die sich an festen Flächen anbringen lassen. Damit sind aber nicht nur Steinmauern oder Holzflächen gemeint. Es gibt auch spezielle Halterungen für das Fahrrad oder das Campingmobil.

Gut zu wissen:
Stabtaschenlampen verfügen über eine Zoom-Funkion und eine Leuchtweite von mehreren hundert Metern. Außerdem gibt es für sie reichlich nützliches Zubehör und Liebhaber kommen so auf ihre Kosten. Des Weiteren kommt man relativ leicht an Ersatzteile und Upgrade-Kits.

Wie kann man sich mit den Leuchten verteidigen?

Stabtaschenlampe zur Selbstverteidigung

Oftmals liest man in der Produktbeschreibung die Begriffe taktische Lampe oder auch Defence-Taschenlampe. Hiermit wird auf den Verwendungszweck als Schlagwaffe angespielt. Gerade Sicherheitsleute, die keinen Schlagstock oder eine andere Abwehrwaffe tragen dürfen, können nur auf diese Taschenlampen zum Selbstschutz zurückgreifen.

Wir müssen an dieser Stelle auch zugeben, dass einem die Stableuchten ein beruhigendes Gefühl in der beklemmenden Finsternis der Nacht geben. Gerade das Stabende auf der Schulter vermittelt einem für alle Gegebenheiten gewappnet zu sein. Doch ist dem wirklich so oder handelt es sich um ein trügerisches Bild? Das Gegenteil ist der Fall.

Warum sie zur Selbstverteidigung so unschlagbar sind:

Die Stabtaschenlampen sind sofort einsatzbereit und müssen nicht erst aus dem Holster gezogen werden. Bereits der helle Strahl kann zum Blenden von einem oder auch mehreren Angreifern genutzt werden. Außerdem besitzen teure Modelle eine Alarmfunktion. Dieser ist so laut und schrill, dass alle Menschen im Umkreis von mehreren hundert Metern auf euch aufmerksam werden und Hilfe anfordern können.

Sollte dies nicht klappen, könnt ihr aber von der Stroboskop-Funktion Gebrauch machen. Mithilfe dieser nützlichen Erfindung kann ein Gegenüber mit voller Leuchtkraft und unter starkem Lichtblitzen vorübergehend kampfunfähig gemacht werden. Schließlich verliert ein Angreifer so im Handumdrehen die Orientierung. Diese Zeitspanne kann man nutzen, um Hilfe zu rufen oder das Weite zu suchen.

Besonders lange hält der Effekt aber nicht an. Ein rasches Handeln ist daher gefragt. Ist man alleine unterwegs und das Eintreffen von Ordnungskräften dauert lange, muss der Angreifer kampfunfähig gemacht werden. Dafür muss nicht zwingend die Stabtaschenlampe genutzt werden. Auch ein Pfeffergel oder eine andere Selbstverteidigungswaffe stellen eine sinnvolle Option dar.

Wenn der Einsatz als Schlagwaffe unausweichlich wird:

Selbstverständlich werden die meisten Käufer ihre Stabtaschenlampe als Schlagwaffe nutzen wollen. Man sollte sich aber bewusst sein, dass es dabei zu großen Verletzungen kommen kann. So sind Schläge im Bereich des Kopfes, des Halses, des Brustbeins, der Wirbelsäule sowie der Genitalien zu vermeiden.

Als einfach zu treffen und weit weniger gefährlich gelten die großen Muskelgruppen. Empfehlenswert sind als Trefferzonen der Oberschenkel sowie der Oberarm. Aber auch hier macht sich die Hebelwirkung der langen Taschenlampe bemerkbar. Wer sonst über eher weniger Kraft verfügt, kann dem Angreifer selbst hier Blutergüsse, Prellungen und Knochenbrüche zufügen.

Daher bietet sich für erfahrene Kampfkünstler die Nutzung der Stableuchte als Kubotan an. Allerdings machen handelsübliche, kleine Taschenlampen dabei eine besser Figur. Man kann sie leichter in der Faust umklammern und somit auch besser Nerven- und anderen Vitalpunkten treffen.

Beide Varianten der Selbstverteidigung mit Taschenlampen klingen einfach und effizient. Allerdings sollte man sich vor Augen führen, dass man auch entwaffnet werden kann. Ein geübter Angreifer kann die Waffe dann selbst gegen dich einsetzen. Daher ist das Erlernen einer Kampfkunst oder der Besuch eines Selbstverteidigungskurses immer eine gute Idee.

Gut zu wissen:
In der Regel fallen Stabtaschenlampen nicht unter das Waffengesetz. Allerdings werden inzwischen auch Modelle mit einer Elektroschocker-Funktion oder in der Form eines Knüppels verkauft. Solche Ausführungen sind in Deutschland strikt verboten. Hierzulande sind nämlich als Alltagsgegenstände getarnte Waffen vom Gesetzgeber untersagt. Zudem wurden diese Lampen gezielt zur Benutzung als Hieb- und Stoßwaffe gebaut. Damit fallen sie unserer Meinung nach unter § 42a des WaffG.

Worauf sollte man beim Kauf Wert legen?

Kaufberatung

Zum Glück kann man beim Kauf einer Stableuchte nicht allzu viel Dinge falsch machen. Trotzdem sollte man unsere Kaufberatung gelesen haben. Noch immer werben viele Händler und Hersteller mit unwichtigen Details oder stark geschönten Attributen. Auch ist die Fülle an Informationen riesig.

Wie Anbieter & Hersteller tricksen:

Häufig wird von wasserfest im Zusammenhang mit den Leuchten gesprochen. Damit meinen viele Anbieter aber keinesfalls, dass ihre Stabtaschenlampen wasserdicht sind. Viel eher wird hier Bezug auf den Schutz gegen Spritzwasser nach der Schutzklasse IP44 genommen. In eine Pfütze sollte die Taschenlampe beim Laufen also nicht fallen.

Häufig werden sehr hohe Lumenzahlen in den Raum geworfen. Dabei fällt dann ganz schnell unter den Tisch, dass man mit vielen günstigen Stableuchten nicht zoomen kann. In so einem Fall bringt einem der höchste Wert nichts, wenn man mit der breiten Ausleuchtung keine 30 Meter weit sehen kann.

Die Batterien werden oft völlig vernachlässigt. Dabei sind gerade die altbackenen Mono- oder Babyzellen sehr teuer und dazu oft nur noch online erhältlich. In vielen älteren Stabtaschenlampen haben die Batterien etwas Spiel und so schlagen diese bei stärkeren Erschütterungen gegen das Metall. Das Gefühl eines hochwertigen oder gar zuverlässigen Produkts kommt so eher nicht auf.

Welche Eigenschaften wichtig sind:

Dies waren jetzt aber die absoluten Negativ-Punkte, die wir in über einem Jahrzehnt mit den Lampen beobachten konnten. Dabei hat sich aber auch viel getan. Der Stroboskop-Modus ist nun auch bei günstigeren Stablampen verbaut. Zudem können viele Modelle, wie Handys geladen werden. Man braucht die Akku-Packs gar nicht mehr herauszunehmen. Auch werden die Modelle immer leichter.

Inzwischen kann man sich über jedes nur erdenkliche Modell Testberichte und Kundenrezensionen durchlesen. Mängel werden so schonungslos aufgedeckt und man ärgert sich nach dem Erwerb nicht. Außerdem gibt es viele Spezial-Shops und Preisvergleiche. Daher sind die Preise in den letzten Jahren stark gefallen.

Im Großen und Ganzen macht das Kaufen einer Stabtaschenlampe heutzutage mehr Spaß. Nicht zuletzt, weil die Auswahl an Zubehör so viel größer geworden ist. Und man bekommt die ganzen Sachen endlich ohne stundenlang nach einem Händler suchen zu müssen. Doch noch haben wir nicht abschließend geklärt, worauf es in puncto Features ankommt.

Über folgende Attribute sollte das Modell der Wahl verfügen:

  • Mindestens 1000 Lumen bei einer Reichweite von 300 Metern
  • Stroboskop-Funktion (Blitzlicht) zur Abwehr von Angreifern
  • Akku anstelle von Batterien
  • Zoomfunktion inklusive verschiedene Lichtmodi
  • Wasserdichtes, nicht Spritzwasserfestes Gehäuse
  • Optionales Zubehör für jeden Einsatz

Welches Zubehör angeschafft werden sollte:

Gürtelhalterung für Stabtaschenlampen

Eine pauschale Empfehlung für sinnvolles Zubehör lässt sich nicht aussprechen. Wer die Stableuchte beispielsweise beruflich nutzt, sollte beim Kauf ein Ersatzleuchtmittel mitbestellen. Auch ausreichend Batterien oder Akku-Packs sind wichtig. Darüber hinaus kann eine Wandhalterung im Einzelfall genauso sinnvoll sein, wie eine Gürtelhalterung.

Rettungskräfte und Polizisten sollten sich die Anschaffung eines Glasbrecher-Aufsatzes überlegen. Dieser wird am hinteren Ende, anstelle des Batteriedeckels angebracht. Ebenfalls sehr interessant sind sogenannte Warnstabaufsätze. Diese werden vorne auf den Lampenkopf aufgesteckt. Man kann sie in den Farben rot, gelb und weiß kaufen.

Als platzsparende Alternative bieten sich Streuscheibenafsätze an. Mit ihnen kann man ebenfalls die Farbe des Leuchtstrahls verändern. Sie werden in den Farben rot, gelb und blau vertrieben. Dabei sind die roten Aufsätze für Jäger und Angler sehr interessant. Schließlich reagieren die Tiere auf solche Lichtstrahlen weniger empfindlich.

Da viele Stabtaschenlampen am ganzen Korpus rund sind, rollen sie sehr gerne weg. Und das wirklich schon bei der kleinsten Neigung. Dies kann man mit dem Kauf einer aufsetzbaren Wegrollsicherung aber verhindern. Diese erhält man außerdem für sehr kleines Geld.

Gut zu wissen:
Wer beim Kauf einer Stableuchte richtig Geld sparen möchte, kauft sich ein Modell mit Glühbirne. Solche Restbestände existieren noch immer und diese Lampen werden zu absoluten Spottpreisen verkauft. Mithilfe eines günstigen LED-Aufrüst-Sets kann man sie im Handumdrehen auf den aktuellen Stand in puncto Leuchtmittel bringen. Das gesparte Geld kann man dann ganz einfach in Zubehör investieren.

Was sollte man noch wissen?

FAQ

Stabtaschenlampen sind für manche Leute eine richtige Passion. Wer täglich auf sein Leuchtmittel angewiesen ist, macht sich einfach viele Gedanken. Aber auch Gelegenheitsanwender bombardieren uns mit Fragen rund um die langen Taschenlampen. Letztendlich führte an der Erstellung eines FAQ kein Weg mehr vorbei.

Welche Modelle werden von Sicherheitsdiensten, der Polizei oder von Rettungskräften eingesetzt?

Bis vor wenigen Jahren wurden in Deutschland nur Modelle des amerikanischen Herstellers MagLite eingesetzt. Allerdings hat sich das Blatt hier etwas gewendet. So hört und liest man nicht mehr ausschließlich von der 50 cm langen MagLite 6D.

Inzwischen haben sich auch die robusten und zuverlässigen Stabtaschenlampen von Fenix, ACE Beam und Nitecore einen guten Ruf erarbeitet. Dabei werden diese nicht nur von Profis, sondern auch von Privatleuten genutzt. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Kann man sich mit einer Stabtaschenlampe auch als Frau oder Senior verteidigen?

Ja. Man braucht dank des hohen Gewichts und der Hebelwirkung nicht allzu viel Kraft oder Technik, um sich gegen einen Angreifer zu verteidigen. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass viele Leute selbst bei einer akuten Bedrohung für Leib und Leben nicht von der Waffe Gebrauch machen.

Zu groß ist die Hemmung zuzuschlagen. Daher empfehlen wir den Kauf von handelsüblichen Pfeffersprays, Pfefferpistolen oder zur Heimverteidigung RAM-Waffen mit Pfefferkugeln. All diese Waffen hinterlassen beim richtigem Einsatz keine schweren oder bleibenden Schäden. Zudem kann man viel Abstand zum Angreifer halten. Dies ist besonders bei einem bewaffneten Gegenüber ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Kunststoff oder Metall: Welches ist das bessere Material für den Korpus?

Früher hätten wir geantwortet, dass Metall die bessere Wahl darstellt. Schließlich ist der Werkstoff sehr hart und gilt als robust – also optimale Voraussetzungen für den Einsatz. Allerdings frieren einem die Finger in Windeseile ab und so greift man doch schnell wieder auf kleine Lampen zurück.

Daher sind Stabtaschenlampen aus Hartplastik die bessere Wahl. Sie sind ebenfalls sehr stabil und zudem noch etwas leichter. Und bei längeren Laufwegen zählt jedes Gramm. Vor allem Holster-Nutzer werden es merken. Umso leichter, umso weniger nervig ist das Gewackel am Oberschenkel.

Über Fabian Wüst, Coach & Berufswaffenträger 100 Artikel
Er ist erfolgreicher Trainer in Sachen Selbstverteidigung und sammelte wichtige Erfahrungen als Geldtransporterfahrer, Bahnschutzmitarbeiter und Objektschützer für das Militär. Auf dieser Webseite teilt er sein erlangtes Know How mit dir. Sein Motto lautet: Schütze Dich und Deine Liebsten.