XXL Tonfa ABC: Trefferzonen, Einsatztechniken & Kaufberatung

Tonfa-Selbstverteidigung

Wer sich intensiver mit dem Thema Selbstverteidigung auseinandersetzt, wird irgendwann mit Waffen wie dem Tonfa konfrontiert. Was dieser fernöstliche Schlagstock alles kann, was man unbedingt wissen muss und wie er eingesetzt werden kann, erfährst du in diesem Ratgeber.

Einen besonders großen Schwerpunkt legen wir dabei nicht nur auf die trockene Theorie. Wir beschäftigen uns auch intensiv mit Einsatztechniken und den Trefferzonen am menschlichen Körper. Die Praxis kommt in unserem Tonfa-Ratgeber also nicht zu kurz. Versprochen!

Tonfa: Alle wichtigen Infos auf einen Blick!
tonfa

Bezeichnungen: Tongwa, Tonkwa, Tunfa, Tuifu, Tuifa, Shuang Guai & Japanese Tonfa Stick

Primäre Verwendung: Selbstverteidigung, behördliche Einsätze und traditionelle Waffe im Kampfsport

Sekundäre Verwendung: Kann als Hebelwerkzeug oder zum Einschlagen von Scheiben benutzt werden.

Mögliche Verletzungen: Große Bandbreite – von Blutergüssen über Knochenbrüche bis hin zu schweren und tödlichen Verletzungen

Waffenrecht-Infos: hier klicken

Vorteile:

  • abschreckende Wirkung
  • Angriffe blocken
  • Gegner entwaffnen
  • effektiv gegen Messerangriffe

Nachteile:

  • komplizierte Rechtslage
  • regelmäßiges Training notwendig
  • kann weder unauffällig, noch ohne Gürtel/Koppel vernünftig geführt werden

Was ist ein Tonfa?

Bei einem Tonfa handelt es sich um einen Schlagstock, der sich durch einen charakteristischen Quergriff auszeichnet. Zudem hat der lange Schaft etwa die Länge eines Unterarms.

Tonfas gibt es in 2 unterschiedlichen Bauarten. Da wären auf der einen Seite feststehende Modelle und auf der anderen Seite ausfahrbare Modelle. Letztere sind also eine Mischung aus Teleskopschlagstock und Tonfa in Einem. Sie bieten sich vor allem für das verdeckte Tragen an.

In Sachen Materialien hat sich über die letzten Jahre eine bunte Mischung entwickelt. Von Holz über Kunststoff bis hin zu Metall ist wirklich alles vertreten. Den Standard bildet aber nach wie vor Polycarbonat-Plastik.

Warum ist der Tonfa eigentlich so beliebt?

Der Tonfa lässt sich über aus vielseitig einsetzen. Sowohl als Verteidigungs- und Angriffswaffe lässt er sich benutzen.

Das liegt hauptsächlich an folgendem Aspekt: Bei der Ausführung von Schlagtechniken erreicht man eine hohe Geschwindigkeit und führt dadurch sehr wirkungsvolle Schläge aus.

Aber auch das Blocken von Angriffen mit und ohne Waffe ist problemlos möglich. Zudem kann die Waffe, als verlängerter Unterarm benutzt werden, um eine größere Distanz zum Angreifer zu schaffen.

Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser Waffe sorgen für den hohen Beliebtheitsgrad in Profi-Kreisen. Mehr dazu weiter unten.

Wo wird diese Waffe eingesetzt?

Der Schlagstock wird nicht nur im Rahmen der Selbstverteidigung, sondern auch in diversen Kampfkünsten benutzt. Namhafte Vertreter wären hier Ju-Jutsu oder Kobudo. Selbst Sicherheitsdienste und die Polizei setzen Tonfas regelmäßig ein.

Allerdings wird der Schlagstock bei der Polizei unter EMS schwer ( EinsatzMehrzweckStock, schwer) geführt. Sogar die Bundeswehr schwört auf diese vielseitige Nahkampf-Waffe.

Dort ist sie allerdings der Militärpolizei, den sogenannten Feldjägern vorbehalten. Diese bezeichnen den Schlagstock als RMS (RettungsMehrzweckStock).

Sowohl bei Polizei als auch der Bundeswehr stellt der Tonfa ein Einsatzmittel unterhalb der Schwelle des Schusswaffengebrauchs dar. Trotzdem handelt es sich um eine gefährliche Waffe, die in falschen Händen sogar tödlich sein kann.

Welche Verletzungen können entstehen?

Viele unterschätzen Tonfas und Schlagstöcke ungemein. Oft hört man, dass beide Waffen ungefährlich seien und maximal ein paar Blutergüsse erzeugen würden. Dem ist aber nicht so. Das Gegenteil ist der Fall.

Wer sich einmal detaillierter mit dem Tonfa und seiner Wirkung auseinandersetzt, wird schnell merken, wie leicht selbst schwerste Verletzungen entstehen können.

Bei ungeübten Anwendern kommt es oft sogar schon beim Training zu kleineren und größeren Verletzungen. Handelt es sich meist um blaue Flecken, Prellungen oder Knochenbrüche, können aber auch schwere bis tödliche Verletzungen entstehen.

So sind Schläge gegen die Wirbelsäule oder den Kopf oft mit langanhaltenden Schädigungen in Form von Behinderungen verbunden.

Schläge gegen den Kopf können diesen auch im wahrsten Sinne des Wortes knacken. Genügend Kraft im Hieb vorausgesetzt. Der Umgang will also gelernt sein und regelmäßiges Training ist enorm wichtig.

Wo lässt sich der Umgang erlernen?

Wo Tonfa Umgang erlernen

Da es beim Tonfa auf eine umfangreiche Ausbildung ankommt, gibt es diverse Möglichkeiten das nötige Fachwissen für den Einsatz im Rahmen der Selbstverteidigung oder gar des behördlichen Einsatzes zu erlernen.

Grundsätzlich unterschieden wird zwischen dem Selbststudium mit Büchern, Videos und Webseiten sowie dem Besuchen eines meist mehrtägigen Lehrgangs.

Wer den Umgang ordentlich beherrschen möchte, sollte rund 2 bis 4 Wochen Unterrichtsdauer bei einem Vollzeitlehrgang einplanen. Natürlich können auch kürzere Crashkurse oder unser eigenes Tutorial Grundlagen vermitteln. Eine sinnvolle Ausbildung stellen sie aber nicht dar.

Gleiches gilt für die zahlreich am Markt verfügbaren Bücher, Kurse und DVDs. Sie vermitteln in der Regel Basics, die für den Einstieg ausreichen möchten, aber für den professionellen Einsatz nicht tief genug in die Materie eintauchen. Zudem fällt es ohne Trainer schwer eigene Fehler bei den Fußstellungen oder den aufgeführten Techniken zu erkennen.

Trotzdem und weil viele immer wieder nachfragen, haben wir einen detaillierten Ratgeber verfasst, der die wichtigsten Themenbereiche zum praktischen Einstieg in die spannende Welt des Tonfa behandelt.

Einsatztechniken mit einem Tonfa:

Bevor wir zu den ersten Übungen und natürlich auch den noch fehlenden Grundlagen kommen, möchten wir noch ein paar Punkte klarstellen. Auf dieser Seite zeigen wir Einsatztechniken, die man als „Sportübung“ auffassen sollte.

Was davon im Rahmen der Selbstverteidigung eingesetzt werden kann und was nicht, musst du situationsbedingt und nach geltendem Recht selbst entscheiden. Diese Hürde können wir dir nicht abnehmen.

Trefferzonen am menschlichen Körper:

Vor den ersten Trainings muss man sich erst einmal mit den verschiedenen Trefferzonen und deren Wirkung am menschlichen Körper auseinandersetzen. Die beste Technik nützt nämlich nichts, wenn sie mit ineffektiven oder auch zu gefährlichen Schlägen kombiniert wird.

Um die Trefferzonen möglichst einfach erklären zu können, wird der menschliche Körper in 4 Zonen eingeteilt:

Grüne Zone (große Muskeln):

Hier können selbst bei maximaler Schlagkraft kaum schwere bis bleibende Verletzungen entstehen. In der Regel kommt es zu einfachen und mittelschweren Verletzungen. Aber auch diese sind keinesfalls zu unterschätzen!

  • Oberarmstrecker und -beuger
  • Oberschenkelbeuger und -strecker

Gelbe Zone (Gelenke & Knochen):

Wer hier mit größter Krafteinwirkung arbeitet, kann größere Verletzungen entstehen lassen, die meist keine bleibenden Schäden oder Beeinträchtigungen nach sich ziehen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dauerhafte Probleme entstehen ist hier aber bereits gegeben und sollte nicht unterschätzt werden.

  • Handgelenk
  • Knöchel
  • Finger
  • Elle/Speiche
  • Ellenbogen
  • Schultergelenk
  • Hüftgelenk
  • Knie
  • Schien- und Wadenbein
  • Fuß

Orange Zonen:

Hier können größere Verletzungen mit und ohne bleibende Schäden bei voller Härte im Schlag entstehen. Die Gefahr, dass es zu dauerhaften Schäden kommt, ist in diesen Bereichen sehr groß.

  • Rippen
  • Magen
  • Genitalien

Rote Zone (lebensgefährliche Areale):

Sobald hier die maximale Kraft eingesetzt wird, ist das Spektrum an potenziellen Verletzungen groß. Hier können schwere Verletzungen oder körperliche Behinderungen oder im Extremfall sogar tödliche Verletzungen entstehen. Dies sollte man sich immer vor Augen führen!

  • Kopf
  • Hals
  • Genick
  • Wirbelsäule

Gut zu wissen:

Grüne Zonen sind grundsätzlich das erste Angriffsziel. Schließlich sollte man immer den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten! Angriffe auf gelbe, orange und rote Ziele sollten immer sehr gut überlegt sein und nach Möglichkeit das letzte Mittel darstellen.

Die Praxis möge beginnen:

Wenn du dir den Inhalt gut eingeprägt hast und jetzt Lust auf mehr hast, bist du hier genau richtig. Nun beginnen wir endlich mit den ersten Praxisübungen.

Die Ausgangsstellung & der richtige Stand:

Tonfa-Ausgangsstellung-Stand

Um Offensiv- und Defensivtechniken durchführen zu können, benötigt man als absolute Grundlage eine stabile Ausgangsstellung. Von dieser arbeitet man sich dann in den Stand für spätere Schritttechniken vor.

Zu Beginn müssen wir erst einmal von der korrekten Ausgangsstellung (Punkt 1) zum Stand für Schnitttechniken (Punkt 5) kommen. Wie das genau funktioniert, haben wir nun detailliert aufgelistet:

  1. Die Beine werden schulterbreit aufgestellt.
  2. Die Zehen sollten hierbei einfach nach vorne zeigen.
  3. Das rechte Bein wird nun etwa 1,5 Fußlängen nach vorne bewegt.
  4. Das Gewicht solltest du so verteilen: 65 % auf dem rechten Bein und den Rest natürlich auf dem Linken verteilen.
  5. Der Oberkörper sowie die rechte Schulter sollte leicht nach vorne geschoben werden.

Schritttechnik – Mehr als Füße vor und zurück:

Nun stehst du im korrekten Stand und kannst dich weder richtig vor noch zurückbewegen. Wie das jetzt genau funktioniert, erklären wir dir nun.

Die im Folgenden aufgeführten Schritttechniken sind enorm wichtig. So unterstützt die richtige Fußarbeit die eigene Bewegung nach vorne und nach hinten.

Der Vorwärtsschritt:

  1. Du befindest dich im sicheren Stand und hast das rechte Bein vorne.
  2. Nun Balance nach vorne verlagern und mithilfe des hinteren Beins den Oberkörper nach vorne drücken.
  3. Jetzt machst du mit dem vorderen Fuß eine Vorwärtsbewegung. Denke daran das hintere Bein ebenfalls nach hinten zu ziehen.

Der Rückwärtsschritt:

  1. Die Balance wird nun etwas nach hinten verlagert.
  2. Mit dem rechten vorderen Bein drückst du dich nach hinten ab.
  3. Nun setzt du das hintere linke Bein zurück, um nach hinten zu kommen. Denke daran auch das vordere Bein wieder nach hinten zu ziehen.

Gut zu wissen:

Die Ausführung von korrekten Vorwärts- und Rückwärtsschritten bildet die absolute Basis. Wir beschränken uns auch auf diese, da sie für alle kommenden Übungen ausreichen.

Wer sich in alle Himmelsrichtungen bewegen möchte, muss sich mit der Offline-Technik sowie Schritttechniken wie dem Wechselschritt auseinandersetzen. Diese sind aber eher für fortgeschrittene Anwender konzipiert und wird daher hier auch nicht erläutert.

Tonfa halten, aber richtig:

Tonfa halten

Der Tonfa wird entweder am Haltegriff oder am unteren Ende gehalten. Bei letzterer Methode sollte der Griff nach vorne gedreht werden um als Handschutz fungieren zu können. Nun können mit dem Tonfa auch klassische Schlagstocktechniken ausgeführt werden.

Natürlich stellt die erste Variante den gängigen und auch sinnvolleren Gebrauch dar. Schließlich möchte man mit dem Tonfa keine reinen Schlagstocktechniken verwenden. Diese sind nämlich ineffektiver und vernünftiges blocken ist fast unmöglich.

Greift man die Waffe am Griff und möchte Drehbewegungen ausführen, gilt es hierauf zu achten: Gehalten wird der Tonfa durch den Zeigefinger sowie den Daumen. Die verbliebenen Finger kontrollieren lediglich und schließen sich kurz vor der Endposition der jeweils eingesetzten Technik.

Wer einen Tonfa zum Abdrängen einsetzen möchte, kann dies jederzeit tun. Hierfür wird der Stock an beiden Enden gegriffen und waagrecht vor der Brust gehalten. Nun wird mithilfe von leichtem Druck das Gegenüber abgedrängt.

Gut zu wissen:

Bei Schlägen sollte man die Kraft nicht nur aus dem Handgelenk oder dem Arm nehmen, sondern den ganzen Körper nutzen. Zudem sollte die Schulter bei der Schlagbewegung eingedreht werden. Nur so haben Schläge auch eine vernünftige Kraft.

Bereitschaftshaltungen 1 x 1:

Unter dem Wort Bereitschaftshaltung werden Positionen bezeichnet, welche man direkt vor einer möglichen Konfrontation einnimmt, um möglichst schnell auf Angriffe reagieren zu können.

Grundsätzlich gibt es 3 verschiedene Bereitschaftshaltungen. Da wäre einmal die verdeckte, die defensive sowie die offene Haltung. Worauf es bei allen 3 Varianten ankommt, erklären wir in den nun folgenden Absätzen.

Verdeckte Haltung:

Diese Methode zeichnet sich dadurch aus, dass man den Tonfas außerhalb des Sichtbereichs des Angreifers positioniert. Hierfür bieten sich sowohl das Halten hinter dem Rücken oder des Beins an.

Sobald man verdeckt agiert, sollte man sich möglichst natürlich verhalten, um den Angreifer nicht zu warnen oder unnötig zu provozieren. Ansonsten bist du deinen Vorteil der sofortigen Einsatzbereitschaft wieder los.

Achte darauf, dass der Tonfa nicht übersteht oder du die Schulter zu weit nach vorne gedreht ist. Natürlich agiert man nur dann verdeckt, wenn die Lage unklar und eine offene Bereitschaftshaltung ungünstig ist.

Defensive Bereitschaftshaltung:

Nun wird die Waffe für jeden sichtbar positioniert. Dabei wird der Tonfa körpernah vor der Brust mit dem kurzen Ende nach oben platziert.

Wichtig ist es nun eine möglichst klare Körpersprache zu besitzen. Sie sollte aufrecht und entschlossen sein. Der Angreifer sollte auf alle Fälle ihre offensive Haltung erkennen können.

Vorteil dieser Methode ist die jederzeit einsatzbereite Waffe. Man verliert keine kostbare Zeit mit einem Ziehen aus dem Holster. Zudem wird der potenzielle Angreifer abgeschreckt und überlegt sich einen Angriff genau.

Offensive Bereitschaftshaltung:

Diese Position wird auch in vielen Kampfsportarten praktiziert. Dort kennt man sie meist unter den Namen Kampf- oder Deckungsposition.

Hier wird der Tonfa mit der rechten Hand und dem langen Ende nach oben gehalten. Man steht quasi in einer Boxer-Rechtsauslage.

Die freie Hand befindet sich dabei auf der Höhe des Kinns um überraschend durchkommende Angriffe mit der Hand/Arm blocken zu können.

Diese Variante wirkt auf mögliche Angreifer sehr abschreckend und der Tonfa lässt sich schnell einsetzen. Viele potenzielle Aggressoren werden den Angriffsversuch spätestens jetzt einstellen.

Gut zu wissen:

Achte bei der Ausführung der Bereitschaftshaltungen immer auf deine Körpersprache sowie das Gegenüber und dein näheres Umfeld.

Einfache, aber effektive Schlagtechnik:

Tonfa ABC

Die Hauptpfefferzonen bei Schlägen mit einem Tonfa sind die grünen Bereiche. Schläge auf den Oberarm oder den Oberschenkel gelten als sehr effektiv und erzeugen kaum schwere oder bleibende Verletzungen.

Gut zu wissen:

Möchtest du deinen Angreifer erst einmal auf Abstand halten und Abdrängen ist nicht sinnvoll, solltest du den Tonfa wie einen Degen halten und benutzen. Im Idealfall triffst du den Angreifer nur leicht, verletzt ihn daher auch nicht und treibst ihn aber in die Flucht.

Wir beschränken uns im Folgenden auf den Oberarm als Treffziel und erklären eine einfache Technik um diesen auch unter Stress sicher treffen zu können.

Dafür nehmen wir den Tonfa, gehen in die Ausgangslage und von dort arbeiten wir uns in den sicheren Stand vor. Der Stock wird dabei am Griff genommen und das lange Ende zeigt nach oben.

Die linke Hand kann dabei entweder als Kinn-/Kehlkopfschutz benutzt oder als Stoppzeichen nach vorne ausgestreckt werden. In beiden Fällen wird der linke Arm nicht durchgestreckt, sondern bleibt angewinkelt.

Nun konzentrieren wir uns auf den Angreifer und dessen äußere Fläche des Oberarms. Dann erfolgt der zielgerichtete Einsatz des Tonfa. Wir benutzen dabei sowohl unseren Arm als auch die eingedrehte Schulter, um mehr Kraft generieren zu können.

Nach dem erfolgreichen Schlag gehen wir wieder in den sicheren Stand und warten ab, ob weitere Angriffe gegen uns erfolgen. Nun müssen wir nur noch individuell und zielgerichtet reagieren.

Das war dir nicht genügend?

Dann schaue dir doch dieses Video an. Dort bekommst du noch mehr Inspirationen für dein Training. Zudem werden hier viele verschiedene Techniken gezeigt. Allerdings ist es ein reines Trainingsvideo, ohne Erklärung oder weiterführende Information.

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Worauf beim Kauf achten?

Selbstverteidigung-Fehler

Inzwischen weißt du eine ganze Menge über den Tonfa. Doch was es beim Tonfa kaufen zu beachten gibt und welche Fettnäpfchen man lieber auslässt, erfährst du gleich. Schließlich möchtest du ja keinen Fehlkauf tätigen.

Beliebte Marken:

Man mag es kaum glauben, aber die Masse an Anbietern in diesem Bereich ist nicht gerade klein. Man bekommt von Chinakrachern bis hin zu echten Profi-Modellen wirklich alles.

Beliebte Marken und Hersteller von Tonfas sind: Bonowi, Monadnock und Cop. Aber auch günstige Produkte sind qualitativ gut genug um sie beim Kauf nicht von vornherein ausschließen zu müssen.

Teleskop oder lieber starr?

Viele vergessen bei der Produktwahl, dass es eben nicht nur den normalen feststehenden Tonfa gibt. Beide Varianten haben so ihre Vorzüge. Welche das sind, haben wir stichpunktartig aufgelistet:

Feststehender Tonfa:

  • sehr abschreckende Wirkung aufgrund der Größe und Präsenz
  • wir empfinden das Handling als besser

Teleskop-Tonfa:

  • lässt sich aufgrund der geringen Größe bequem an Gürtel oder Koppel tragen
  • verdeckte Tragweise möglich
  • ausfahren lassen samt den dabei entstehenden Geräuschen ist sehr abschreckend

Testberichte & Kundenrezessionen:

Natürlich nutzt der schönste Schlagstock auf der Welt nichts, wenn er von schlechter Qualität ist. Da man gerade die Qualität oder auch die Haptik schlecht durch Bilder beurteilen kann, sollte man Produktbewertungen und Testberichte lesen.

Nicht selten tun sich hier wahre Abgründe auf. Wunder erlebt man aber gefühlt auch immer wieder. Daher können wir dir nur ans Herz legen Bewertungen und Testberichte zu lesen. Es lohnt sich.

Preis-Leistungs-Verhältnis:

Zu guter Letzt sollte noch ein Blick auf den Preis und die dafür gebotene Leistung werfen. Steht beides in einem für dich guten Verhältnis zueinander oder ist der Schlagstock für das spätere Einsatzgebiet zu teuer?

Ist Letzteres der Fall, sollte man lieber weiter nach einem günstigeren und natürlich trotzdem geeigneten Modell suchen. Die Auswahl am Markt ist nämlich groß genug, dass man nicht zu viel Geld ausgibt.

Wo kann man einen Tonfa kaufen?

Nicht an jeder Ecke bekommt man diese Waffe. Sogar Onlineriesen wie der Versandhändler Amazon verkaufen keine Tonfas. Das ist aber gar nicht schlimm.

Schließlich gibt es im Netz mehr als genügend spezialisierte Händler. Auch Offline, sprich in größeren Städten findet man unzählige Waffengeschäfte, die Tonfas im Sortiment haben.

Doch wo lohnt der Kauf eher?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Meistens sind Onlinehändler eine Spur günstiger und die Auswahl ist oft auch noch größer.

Eine Beratung von Angesicht zu Angesicht bekommst du online natürlich genauso wenig, wie die Möglichkeit deine Ware noch am selben Tag in der Hand halten zu können.

Vor-Ort-Händler bieten zudem die Möglichkeit, die Waffe vor dem Kauf anfassen oder mal schwingen zu können. Bist du dir also noch unsicher, ob das Kaufen eines Tonfa Sinn macht, lohnt ein Besuch.

Zusammenfassend lässt sich nicht sagen, wo der Kauf eher lohnt. Grundsätzlich gilt aber Folgendes: Schnäppchenjäger sind online besser bedient und Einsteiger wissen das Beratungsgespräch vor Ort zu schätzen.

Weiterführende Infos:

Das World Wide Web ist groß. Nicht nur wir haben uns detailliert mit der Waffe Tonfa auseinandergesetzt. Viele andere Webseiten und YouTube haben dazu Information zusammengestellt. Diese möchten wir dir nicht vorenthalten.

Unsere Beiträge zum Thema:

Informative Links:

Über Fabian Wüst, Coach & Berufswaffenträger 51 Artikel
Er ist erfolgreicher Trainer in Sachen Selbstverteidigung und sammelte wichtige Erfahrungen als Geldtransporterfahrer, Bahnschutzmitarbeiter und Objektschützer für das Militär. Auf dieser Webseite teilt er sein erlangtes Know How mit dir. Sein Motto lautet: Schütze Dich und Deine Liebsten.